Seit über sechs Jahren die Gestaltungs- und Technikabteilung von Stylepoint in Deutschland: vom Katalog über zwei 3D-Konfiguratoren bis zu 42 Abläufen, die im Hintergrund von selbst laufen.

- Ausgangslage
- Stylepoint vertreibt hochwertige Tischkultur für die Gastronomie. Für den deutschen Markt fehlte eine feste Gestaltungsressource: Website, Kataloge, Geschäftsausstattung und Messeauftritte entstanden verteilt und ohne durchgehende Handschrift. Dazu zwei Hürden im Tagesgeschäft: individuell bedrucktes Porzellan lässt sich schwer verkaufen, wenn der Kunde es sich nicht vorstellen kann. Und der Lagerbestand des Zentrallagers musste von Hand in Warenwirtschaft und Shop nachgeführt werden.
- Vorgehen
- Aus Einzelaufträgen wurde eine dauerhafte Betreuung: Wir arbeiten seit Oktober 2020 durchgehend für Stylepoint und halten alle Träger auf einem Stand. Den größeren Hebel brachten zwei eigenentwickelte Konfiguratoren, technisch unterschiedlich aufgebaut, einer auf Node.js, einer auf PHP. Sie zeigen das Produkt, bevor es existiert, und nehmen die Anfrage gleich mit.
- Maßnahmen
- Design-to-Print-KonfiguratorAuf dtp.stylepoint.de gestalten Kunden ihr Porzellan selbst: Produkt und Größe wählen, Randdesign und Farbe festlegen, eigenes Logo hochladen, in Echtzeit dreh- und zoombar in 3D, dreisprachig. Aus der Konfiguration wird eine Anfrage bei Stylepoint, aus der Freigabe ein Auftrag an die Manufaktur Kütahya in der Türkei.
- Studio-Raw-Konfigurator mit ARFür die Premiumserie Studio Raw mit ihren reaktiven Glasuren ein eigener Konfigurator, der das Ergebnis zusätzlich per Augmented Reality im eigenen Restaurant zeigt, also dort, wo das Geschirr später steht. Gleiche Bestellstrecke wie beim Design-to-Print-System.
- 3D-Modellierung der SerienAlle Modelle für beide Systeme aufgebaut und mit Materialien versehen, damit Glasuren, Ränder und Aufdrucke realistisch wirken. Die Porzellanserien stammen von Kütahya.
- 42 Abläufe, die von selbst laufenRund um den Betrieb sind inzwischen 42 automatisierte Abläufe entstanden. Der größte holt täglich den Lagerbestand aus dem Zentrallager, gleicht ihn über die Artikelnummern gegen den Shop ab und schreibt nur die Änderungen zurück, in Warenwirtschaft und Webshop zugleich. Vorher war das Handarbeit.
- Zwei Marken, ein ErscheinungsbildWebsite, Produktkataloge, Geschäftsausstattung sowie Messestände und Displays: jährlich fortgeschrieben statt jedes Mal neu erfunden. Dazu die zweite Marke: Stylepoint vertreibt das irische Ecoburner im deutschsprachigen Raum. Website und Jahreskataloge dafür kommen ebenfalls von uns.
- Ergebnis
- Stylepoint arbeitet heute mit einem einheitlichen System: Marke, Website, Kataloge, Geschäftsausstattung, Messeauftritte und Konfiguratoren greifen ineinander statt nebeneinanderher zu laufen. Für den Vertrieb liegt damit alles bereit, was für Wachstum gebraucht wird: vom Katalog über die Karte bis zum Muster, das sich am Bildschirm gestalten lässt. Im Hintergrund nehmen 42 Abläufe die Wiederholungsarbeit ab, die vorher täglich Zeit gekostet hat. Aus sechs Jahren ist eine Zusammenarbeit geworden, in der wir Vorhaben früh mitdenken, statt sie am Ende auszuführen.








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